Europas Energie wird sauberer

Mehr Energieeffizienz senkt die Stromrechnung für Europas KonsumentInnen

„Auf dem Weg zur Europäischen Energieunion sind wir heute ein großes Stück weiter gekommen“, kommentiert SPÖ-EU-Abgeordneter Eugen Freund die heutige Abstimmung im Energieausschuss des EU-Parlaments und ergänzt: „Unter der Führung von uns SozialdemokratInnen hat eine progressive Allianz für verpflichtende Ziele für sauberere Energie gestimmt. Wir fordern, dass der Anteil an erneuerbaren Energien auf 35 Prozent festgeschrieben werden muss. Ein Energieeffizienzziel von 40 Prozent muss bis 2030 verpflichtend werden.“

„Mit dieser Abstimmung legen wir die Latte für eine ambitionierte und saubere Energiepolitik hoch. Eine bessere Energieeffizienz macht sich sofort auch finanziell bemerkbar und senkt die Stromrechnung. Genauso wichtig ist es, endlich die richtigen Schritte für eine höhere Versorgungssicherheit in der EU zu setzen und weniger Energie zu importieren“, betont Freund, der industriepolitische Sprecher der SPÖ-EU-Abgeordneten. Das Ergebnis sei auch eine eindeutige Ansage im Vorfeld der morgigen Stellungnahme der Kommission zur Lage der Energieunion.

„Die freiheitlichen Abgeordneten stimmten im Ausschuss gegen den ehrgeizigen Kompromiss. Sie wollen die EU weiterhin in energiepolitischer Abhängigkeit von Russland und anderen Ländern sehen und uns damit dazu zwingen, weiterhin jährlich Milliardensummen an diese Staaten zu überweisen. Uns ist es gelungen, eine starke Position für die Verhandlungen mit EU-Kommission und Rat festzuschreiben. Ich erwarte mir, dass wir dieses Ergebnis im Plenum bestätigen können und so Europas Energie rasch sauberer und der Strom für die KonsumentInnen billiger wird“, so Eugen Freund.

Pressemitteilung vom 28.11.2017

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