Eugen Freund

Mitglied des Europäischen Parlaments

Junger Kanzler – aber alte Politik

EU-Ratspräsidentschaft bietet Österreich große Chancen. Aber wird Regierungschef Sebastian Kurz diese nützen?

 

Irgendetwas stimmte nicht. Immer, wenn ich mit jungen Menschen spreche, etwa mit jenen, die nach Brüssel oder Straßburg ins EU-Parlament kommen, fasziniert mich, wie aufgeschlossen und weltoffen sie sind. Sie haben weitreichende Vorstellungen und auch Träume, wie sich Europa in Zukunft entwickeln sollte. Und dann kommt mir der etwa gleichaltrige österreichische Bundeskanzler in den Sinn.

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Strom muss in ganz Europa sauber und leistbar werden

Gesetzestexte zum Paket über Saubere Energie tragen sozialdemokratische Handschrift

Mit der heutigen Abstimmung im EU-Parlament wurden zentrale Bausteine des Saubere-Energie-Pakets verabschiedet. Eugen Freund, energiepolitischer Sprecher der SPÖ im Europaparlament, freut sich über die deutliche sozialdemokratische Handschrift: „Nur durch unseren Einsatz konnten wir die Zielwerte für erneuerbare Energien und Energieeffizienz auf 32 bzw. 32,5 Prozent anheben.

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Rückblick auf CFSP/CSDP-Konferenz in Wien

 

In Wien hat vom 11-12 Oktober die interparlamentarische Konferenz für Außen- und Sicherheitspolitik stattgefunden. Unter anderem mit Andreas Schieder, der als einer der ersten Redner in die Veranstaltung einführt. Mein Beitrag: Wir benötigen eine starke, selbstbewusste, gemeinsame europäische Außenpolitik!

Bei Inside Brüssel

In der ORF-III Sendung Inside Brüssel diskutierte ich am 27.09.2018 gemeinsam mit Moderator Peter Fritz, Ska Keller (Grüne, DE), Lukas Mandl (ÖVP, AT) und Ingrid Steiner-Gashi (Kurier) über die kommende EU-Wahl, den Brexit und die aktuellen Herausforderungen für Europas Außenpolitik.

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Demokratische Rechtsstaaten brauchen einen starken öffentlichen Rundfunk

Presse- und Medienfreiheit gerät europaweit unter Druck

Eugen Freund, SPÖ-EU-Abgeordneter und ehemaliger ORF-Journalist, diskutiert heute im Rahmen einer von ihm mitveranstalteten Konferenz über die Rolle der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Europa: „Freie und unabhängige Medienberichterstattung ist auch in der EU keine Selbstverständlichkeit mehr“, warnt Freund. „Ganz im Sinne einer von Orbán postulierten ‚illiberalen‘ Demokratie haben die Versuche der politischen Einflussnahme auf die Medienberichterstattung zugenommen, erstes Opfer sind oft die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten.“

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